Elevator Pitch: Sich perfekt präsentieren in 30 Sekunden

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Einmal ganz nach oben, bitte. So gelingt Ihr Elevator Pitch. (Foto: alexlmx / fotolia.de)

Stellen Sie sich vor, wir träfen uns in der Kaffeepause bei einer Veranstaltung. Könnten Sie mir in 30 Sekunden erzählen, was genau Sie tun?

Falls nicht, wäre das schade. Denn vielleicht bin ich ja ein potentieller Kunde oder Geschäftspartner.

Auf den Punkt genau erklären zu können, was das eigene Geschäft ausmacht, ist in vielen Situationen enorm wichtig:

beim Netzwerken an der Bar,

bei der Bank,

im Kundengespräch,

beim Smalltalk mit der Zufallsbekanntschaft,

beim Akquisetelefonat.

In solchen Situationen sollten Sie weder stottern noch zu einem langweiligen Monolog ausholen. Sie wollen Ihr Gegenüber anfixen und neugierig machen – und sich selbst attraktiv.  

 

Definition: Was ist ein Elevator Pitch?

Die Amerikaner sprechen vom Elevator Pitch. Der Name stammt von der Vorstellung, dass man einen Investor, einen potentiellen Großkunden oder eine andere wichtige Person im Fahrstuhl trifft und diese einmalige Chance nutzt, um sein Gegenüber (das praktischerweise nicht entkommen kann) vom eigenen zu überzeugen.

Beim Elevator Pitch geht es nicht darum, alle Aspekte des eigenen Angebots zu präsentieren. Die richtige Auswahl der Argumente ist extrem wichtig, um nicht zu langweilen. Beschränken Sie sich auf die Highlights. Das Ziel ist es nicht, direkt einen Verkauf zu landen. Ziel ist es, den ersten Schritt zu machen. Im Idealfall hat man am Ende Visitenkarten ausgetauscht oder einen Termin vereinbart.

 

Aufbau des Elevator Pitches. Wie überzeugt man in wenigen Sätzen?

  1. Durch eine gründliche Vorbereitung. Wenn man nur wenige Sekunden Zeit hat, muss man jeden Moment sinnvoll nutzen.
  2. Durch Konzentration aufs Wesentliche. An was soll sich mein Gegenüber erinnern? Stopfen Sie nicht alle Argumente in Ihren Elevator Pitch. Warum auch? Sie brauchen schließlich noch ein paar Joker, wenn es zu Nachfragen kommt.
  3. Durch Emotionen: Bauen Sie möglichst eine kleine Geschichte, ein emotionales Bild, einen überraschenden Vergleich ein. So bleiben Sie in Erinnerung.
  4. Durch Authentizität: Viele Menschen bereiten einen Elevator Pitch vor und setzen ihn dann nie ein. Warum nicht? Ihnen kommt das unnatürlich vor, sie fühlen sich dabei unwohl. Daher gilt: nicht Schauspielern.
  5. Durch Empathie: Es kommt nicht darauf an, was SIE fantastisch an Ihrem Angebot finden. Denken Sie an Ihr Gegenüber: Was interessiert den? Was begeistert ihn? Profis haben daher für verschiedene Zielgruppen unterschiedliche Pitches parat.

 

Inhalt des Elevator Pitches? Beantworten Sie diese Fragen:

 

  • Was ist Ihre Zielgruppe?  Für wen arbeiten Sie?
  • Was ist Ihr Angebot? Was bieten Sie Ihrer Zielgruppe. Noch besser: Was bieten Sie Ihrem Gegenüber? Wie können Sie ihm helfen, welchen Nutzen können Sie ihm bieten? (Je besser Sie Ihr Gegenüber kennen, desto genauer können Sie hier ins Schwarze treffen. Fragen Sie sich: Vor welchen Problemen steht Ihr Gegenüber? Was beschäftigt ihn gerade?)
  • Was machen Sie anders als Ihre Mitbewerber? Was ist an Ihrem Angebot einzigartig? Warum entscheiden sich Kunden für Ihr Unternehmen?
  • Was Ist Ihre Motivation? Menschen mögen Menschen, die ein Ziel verfolgen, die mit Leidenschaft arbeiten. Warum betreiben Sie Ihr Geschäft – abgesehen vom Ziel, damit Geld zu verdienen? Was ist in Ihrem Alltag Ihr größtes Glück?
  • Was soll Ihr Gesprächspartner jetzt tun? Ihnen seine Telefonnummer geben? Sich für Ihren Newsletter anmelden? Ihnen einen Terminvorschlag machen? All seinen Freunden von Ihrem Geschäft erzählen? Ihre Facebook-Seite liken? Sie jemandem vorstellen? Im Marketing redet man vom Call-To-Action. Lassen Sie nicht Ihr Gegenüber entscheiden, was zu tun ist, geben Sie die Richtung vor.

 

Sechs häufige Fehler, mit denen Sie Ihren Elevator Pitch zerstören

 

  1. Sie machen Werbung. Wer seinen Elevator Pitch wie eine Werbeannonce formuliert, hat vor allem ein Problem: Er wird ihn nie vortragen, weil ihm das unangenehm wäre. „Wir sind die Problemlöser für den Mittelstand.“ „Kommen Sie zur Nummer 1 im Süden.“ – So etwas kommt einem nur schwer über die Lippen. Benutzen Sie Ihre normale Sprache.
  2. Sie benutzen Expertensprech. Im Elevator Pitch geht es nicht darum, dem Gegenüber eindrucksvoll vorzuführen, dass man Dr. der Physik ist oder Descartes im Original gelesen haben. Erklären Sie mit einfachen Worten und in einfachen Sätzen, was sie tun. Ein Elevator Pitch darf für Ihr Gegenüber kein Quiz sein! Ihr Zuhörer soll Ihre Argumentation nachvollziehen können. Machen Sie den Tanten-Test. Erst wenn auch Tante Ursel versteht, was Sie tun, ist Ihr Pitch richtig gut.
  3. Sie reißen die Deadline. Denken Sie an die Fahrstuhlfahrt. Wenn Sie ankommen, müssen Sie fertig sein.
  4. Sie wirken lustlos. Es ist nicht nur wichtig, was Sie sagen. Es kommt auch darauf an, WIE Sie es tun. Zeigen Sie, dass Sie für das, was Sie tun, brennen.
  5. Sie vermasseln den Einstieg. Der erste Satz ist der wichtigste. Mit ihm müssen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers einfangen. Der erste Satz muss nicht heißen: "Ich mache dies und jenes." Sie können auch mit einem interessanten Fakt einsteigen: Als Fitnesscoach könnte das sein: „Die Halbwertszeit einer Muskelzelle beträgt nur 12 bis 15 Tage. Die Muskeln, mit denen Sie gerade Ihre Tasse halten, sind etwa sechs Wochen alt.“
  6. Sie machen keine Pause. Es ist ein weitverbreiter Irrglaube, dass ein Elevator Pitch an einem Stück abgespult werden muss. Das Resultat: Man bringt ihn gar nicht mehr zum Einsatz, weil man sich damit unwohl fühlen würde. Insbesondere der "Call-To-Action" kommt einen unangebracht vor. Einen Fremden so unvermittelt nach seiner Visitenkarte ohne ähnlichem zu fragen, wirkt befremdlich. Daher: Machen Sie Pausen, lassen Sie Fragen zu - aber verlassen Sie dabei nicht Ihren Pfad.

Und jetzt sind Sie dran! Hinterlassen Sie Ihren Versuch in den Kommentaren – und wir geben Ihnen Feedback!

37 Kommentare

  • Martina Koch Antworten

    Hallo Herr Dr Förster,
    anbei mein „heutiger“ Elevator Pitch.
    Das Herangehen an diese Formulierungen ist, für mich, jedesmal wieder ein kleiner Kraftakt.
    Leider schaffe ich die Stärke, die mir immer wieder im Thema zugeordnet wird, nämlich ich wäre eine “ Vernetzerin par excellence“ nicht in einem solchen Statement unterzubringen.
    Neben dem Stolperstein des “ auf den Punkt Bringen“, halten sich manche daran auf, warum es bei einer Concept Leasing GmbH einen solchen Geschäftsbereich gibt.
    Seit Ihrem Kurs jetzt, erzähle ich dazu einfach meine persönliche Geschichte dazu. Hatte ich vorher auch, aber eher entschuldigend. Jetzt bleibe ich dabei selbstsicher. Danke.

    So nun der heutige Versuch des Elevator Pitch

    „Mein Thema: Lebensphasenorientierung im Personalmanagement

    Ich unterstütze Sie, Ihre Arbeitgeberattraktivität in jeder Lebensphase Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten.
    Dazu bringe ich meine jahrelangen Erfahrung im Thema Familienfreundlichkeit und als innerbetriebliche Servicestelle einer großen Klinik mit ein, zB beim dazu notwendigen Sensibilisieren der Führungskräfte durch Impulsvorträge oder in gemeinsamer Projektarbeit mit Ihrer Personalabteilung.

    Damit neue Mitarbeiter kommen und zufrieden bleiben.“

    Vielen Dank für das Angebot des Kurses und das Lesen meines Elevator Pitchs

    Mit freundlichen Grüßen
    Martina Koch

    • Nicole Basel Antworten

      Liebe Frau Koch, danke für Ihren Pitch!

      Ich verstehe, was Sie machen, aber ich bin mir sicher: Das geht noch viel konkreter.

      Wie? Hier ein paar Tipps.

      Erstens: Fangen Sie nicht bei sich an, sondern steigen Sie mit dem Problem ein, das Sie für Kunden lösen.
      Zweitens: Vermeiden Sie Substantivierungen wie Arbeitgeberattraktivität und Sensibilisierung. Vorschlag: „[Problem…] Da komme ich ins Spiel: Ich helfe Arbeitgebern, für Mitarbeiter in jeder Lebensphase attraktiv zu sein.“
      Drittens: Werden Sie noch konkreter: „jahrelange Erfahrung im Thema Familienfreundlichkeit“ – was haben Sie da genau gemacht? Haben Sie zum Beispiel kreative Lösungen parat, wie man junge Eltern als Arbeitgeber unterstützen kann? Und: „Was ist eine innerbetriebliche Servicestelle“? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.

      Den letzten Satz finde ich spitze. Das ist ein konkretes Ziel, dass sicher viele Arbeitgeber umtreibt.

      Wagen Sie einen zweiten Versuch? Ich würde mich freuen.

      Aus der impulse-Redaktion: Nicole Basel

  • Guido Hertlein Antworten

    Lieber Herr Förster und MitarbeiterInnen,

    vielen Dank für die vielen Anregungen der letzten Tage. Ich nehme jetzt mal das Risiko in Kauf meinen Auftritt im Aufzug vielleicht sogar zu vergeigen. Ich bin sehr gespannt auf das Feedback von Ihnen.
    „Stellen sie sich vor, Sie suchen ein passendes Geschenk für die Allerkleinsten. Säuglinge, Klein- und Kindergartenkinder. Wenn Sie dann bei den weltberühmten playmobil-Figuren landen, geht es Ihnen genau wie mir vor fast 40 Jahren. Ich hab mich damals zusammen mit meiner Frau entschieden schönere Spielfiguren zu machen. In liebevoller Handarbeit, mit wertvollen natürlichen Rohstoffen und aus Holz. Daraus entstanden die Buntspechte HolzspielFiguren. Längst sammeln begeisterte Erwachsene auch unsere Krippefiguren. In tausenden Familie auf der ganzen Welt machen diese Kinder und Erwachsene zu Weihnachten sehr glücklich.“
    freundliche Grüße
    Guido Hertlein

    • Nicole Basel Antworten

      Lieber Herr Hertlein,

      so soll es sein: Mutige vor! Und keine Sorge: Ihr Pitch ist schon SEHR gelungen.

      Mein Feedback im Einzelnen:

      Der Einstieg ist super – Sie beginnen mit der Kundenperspektive. Das ist gut.

      Die Playmobild-Figuren würde ich rauslassen. Das führt mich auf eine falsche Fährte und weg von Ihnen.

      Der Hinweis, dass Sie seit 4 Jahrzehnten dabei sind, ist klasse. Auch dass Sie das Geschäft mit Ihrer Frau gegründet haben. Das macht Sie nahbar.

      Was mir fehlt: Was genau hat Sie angetrieben, Ihr Unternehmen zu gründen? Hat es Sie geärgert, dass es nur blinkenden Plastik-Kram im Spielzeugladen gab, der schnell kaputt geht und keinen Raum für Fantasie lässt? Und was ist Ihr Hintergrund: Wenn Sie vorher schon mit Holz gearbeitet haben, würde ich das unbedingt hier nennen.

      „In liebevoller Handarbeit“ klingt – pardon – etwas abgedroschen. Besser: Wir stellen jede Figur mit der Hand her. (Noch besser: Wir drechseln/schnitzen (??) jede Figur per Hand.

      „mit wertvollen natürlichen Rohstoffen“ – darunter kann ich mir wenig vorstellen. Werden Sie so konkret wie möglich. Benutzen Sie zum Beispiel nur natürliche, giftfreie Farben? Dann schreiben Sie das.

      Beim Schluss würde ich ganz bei ihnen bleiben, um Ihre Leidenschaft zu unterstreichen. Zum Beispiel: „Was mich am glücklichsten macht? Wenn wir Fotos von Kindern und Erwachsenen aus aller Welt bekommen, die zu großen Fans unserer Holzfiguren geworden sind.“

      Ich hoffe, das Feedback ist für Sie hilfreich.

      Wagen Sie einen zweiten Versuch?

      Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion,

      Nicole Basel

      • Guido Hertlein Antworten

        Hallo liebe Frau Basel,
        hoijoijoi. Vielen Dank für das hilfreiche Feedback. Ich versuch es dieser Tage nochmal auf´s Neue.
        Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und erfrischende Pausen in der Frühlingssonne
        Guido Hertlein

  • Eduard König Antworten

    Lieber Herr Förster und Team,

    vielen Dank für die zahlreichen Tipps und den spannenden Kurs.

    Hier mein Versuch :

    „Wissen Sie wofür das ABS im Auto da ist? – Es bietet dem Fahrer mehr Fahrsicherheit.
    ABS gibt es auch für ein gutes Beratungsgespräch. Dabei steht “ A“ für eine ordentliche Analyse,
    „B“ für eine bedarfsorientierte Beratung, welche nur durch die vorherige Analyse möglich ist und „S“ für den auf die Beratung folgenden Service, den wir Ihnen bieten.
    Mit diesem „ABS“ können Sie sicher durch alle Lebenslagen „fahren“. Nutzen Sie unser „ABS“ auf Ihrer Fahrt in eine sichere und sorgenfreie Zukunft.“

    Bin gespannt auf Ihr Feedback.

    Beste Grüsse
    Eduard König

    • Nicole Basel Antworten

      Lieber Eduard König, danke für Ihren Pitch!

      Die ABS-Idee ist hübsch. Das Problem ist nur: Ich erfahre sehr wenig darüber, was Sie tun.
      Welche Form von Beratung bieten Sie überhaupt an? Was ist Ihr Thema?
      Wer ist Ihre (Wunsch-)Zielgruppe?
      Was unterscheidet Ihr Angebot von anderen Angeboten?

      Versuchen Sie es doch nochmal!

      Herzliche Grüße aus der impulse Redaktion,

      Nicole Basel

  • Manfred Antworten

    Hallo Leute,
    so jetzt versuche ich es :
    „Wir unterstützen Erzieher in Kita’s mit außergewöhnlichen Produkten,
    um Kinder Werte für ein Gelingendes und Glückliches Leben zu vermitteln.“

    Ich halte es bewußt kurz, um neugierig zu machen.

    Freue mich auf euer Feedback.

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Manfred, kurz ist immer gut. Nur: Ich weiß überhaupt nicht, was Sie machen. Stellen Sie Spielzeug her? Kinderstühle? Schaukeln?

      Der Elevator-Pitch ist kein Quiz. Um zu überzeugen, brauchen Sie ein paar Argumente: Was machen Sie genau? Was machen Sie besser als andere? Wofür schätzen Ihre Kunden Ihr Angebot?

      Ich freue mich über einen neuen Anlauf.

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Eduard König Antworten

    Hallo Frau Basel, vielen Dank für Ihr konstruktives Feedback.

    Hier mein 2. Versuch:

    „Wissen Sie wofür das ABS im Auto da ist? – Es bietet dem Fahrer mehr Fahrsicherheit.
    ABS gibt es auch für eine gute Vorsorgeberatung. Dabei steht “ A“ für eine ordentliche Analyse,
    „B“ für eine bedarfsorientierte Beratung, welche nur durch die vorherige Analyse möglich ist und „S“ für den auf die Beratung folgenden Service, den wir Ihnen bieten. Andere verkaufen Ihnen an dieser Stelle Versicherungen. Von uns erhalten Sie ein individuelles, passgenaues Gesamtkonzept; modern und wandlungsfähig. Damit kommen Sie sicher durch alle Lebenslagen. Seit über 125 Jahren erfüllen wir Wünsche und begleiten unsere Kunden auf Ihrem Weg in eine sichere und sorgenfreie Zukunft. Gerne begleiten wir auch Sie!“

    Hoffe, es ist diesmal etwas genauer.

    Herzliche Grüße
    Eduard König

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr König, klasse, schon viel besser.

      Was mir sehr gut gefällt: Hinweis auf 125 Jahre Tradition und Erfahrung.
      Gut auch: Sie haben den Kundennutzen „sicher / sorgenfrei“ benannt.

      Woran man noch feilen kann: Meine Vermutung ist, dass es bei Versicherungen zwei große Themen für Kunden gibt:

      1. Ich habe Angst, überflüssige Versicherungen angedreht zu bekommen.
      2. Ich habe Probleme, die Versicherungen (und die Bedeutung des Kleingedruckten) zu verstehen.

      Ersteres sprechen Sie an („bedarfsorientierte Beratung“). Aber Sie können auch hier noch konkreter werden.

      In etwa so: Wir verkaufen Ihnen ein Versicherungspaket, das genau zu ihnen passt. Nicht weniger – aber definitiv auch nicht mehr, als Sie brauchen. Und wir achten darauf, dass sich Ihr Versicherungsschutz flexibel Ihrer Lebenssituation anpassen lässt. Das ist das, wofür ich jeden Tag arbeite: dass sich unsere Kunden immer sicher fühlen und nachts gut schlafen können.

      Das sind jetzt natürlich meine Worte und nicht Ihre. Aber ich hoffe, Sie verstehen, was ich meine: Bleiben Sie konkret bei der Lebensrealität Ihres Kunden und zeigen Sie, was Sie antreibt und was Sie von anderen unterscheidet.

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Tahis Gonzalez Antworten

    Hallo liebes Impulse-Team,

    ganz herzliches Dankeschön für eure Impulse und die Bestätigung, die ich mit jeder Email von dem Kurs bekomme, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Ich habe schon zwei Tipps eingesetzt und es hat prima geklappt.

    Da ich zwei Zielgruppen habe musste ich lange überlegen welche Wortwahl besser passt für die Übung.
    Ich bin ehrlich gesagt sehr aufgeregt und total gespannt auf das Feedback.

    Also hier kommt mein Elevator-Pitch.

    Wir bauen Marken mit Charakter durch Kommunikationsdesign und Messerealisierung.
    Genau so wie ein guter Koch für ein Rezept wichtige Zutaten braucht, nehmen wir für unsere Aufgaben 4 besondere Zutaten:
    Biss, Genauigkeit, Gemeinschaft und Extravaganz.

    Biss: Wir beissen uns in das Projekt und wir werden dadurch ein Teil davon. Nur so können wir den Nutzen mit Emotionen Ihren Kunden zeigen.

    Genauigkeit: Wir nehmen jedes noch so kleine Detail, um herauszufinden, was sie am besten Ihre Kunden und Interesenten bieten können.

    Gemeinschaft: Unsere Team bestehet aus sehr verschiedenen Fachleuten, daher arbeitet ein ausgewähltes Team an dem Projekt, um das beste Ergebnisse zu bekommen.

    Extravaganz: Steht für die Art wie wir arbeiten und es ist gut, wenn unsere Kunden eine „Prise“ davon haben, denn so entscheiden sie sich anders zu präsentieren.

    • Angelika Unger Antworten

      Hallo Frau Gonzalez,

      Sie schreiben: „Wir bauen Marken“. Für Sie ist wahrscheinlich völlig klar, was das bedeutet. Ihre Kunden kennen sich aber womöglich mit Marketing und Design nicht gut aus und verstehen nicht, was Sie damit meinen. Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem Elevator Pitch die Sprache Ihrer Kunden sprechen.

      Sicher haben Sie bestimmt auch im Kopf, was genau Sie anbieten – für Sie eine Selbstverständlichkeit. Für mich als Außenstehende wird allerdings gar nicht richtig klar, was Sie leisten. Sie entwerfen Messestände, richtig? Und was noch? Logos? Flyer? Kataloge? Webseiten? Kommunikationsdesign kann ja vieles sein! Erklären Sie Ihren Kunden möglichst konkret, was Ihr Angebot ist – nur dann wissen sie, ob Sie die Richtige sind, um ihr Problem zu lösen.

      Die Idee mit den vier Zutaten funktioniert leider nicht. Denn Sie liefern keine Belege dafür, dass Sie mit Biss, Genauigkeit, Gemeinschaft und Extravaganz an die Arbeit gehen – warum sollten Ihre Kunden Ihnen glauben? Mein Vorschlag: Beschränken Sie sich auf EINE dieser Qualitäten – welche ist Ihnen am wichtigsten? Und veranschaulichen Sie mit einer kleinen, konkreten Geschichte, wie sie Ihre Arbeit prägt.

      Versuchen Sie es noch einmal? Ich würde mich freuen.

      Herzliche Grüße aus der impulse Redaktion
      Angelika Unger

  • Angelika Kleine Antworten

    Guten Morgen, hier mein elevator pitch:
    „Ich habe Besuch meiner Versicherungsvertreter, die vor der Tür bleiben, da im Moment der Laden voll ist. Nach eine halben Stunde habe ich dann Zeit für sie. Grinsend erzählen sie mir, daß sie eine challenge mit meinem Nachbargeschäft, einem Sexshop höheren Niveaus, und mir gemacht haben: Wo kommen die Leute glücklicher heraus. Ich habe gewonnen, bei mir hat jeder mit einem Lächeln auf dem Gesicht den Laden verlassen. Ich habe ein Fachgeschäft, ich verkaufe Bürsten. “
    Herzlichen Dank und viele Grüße
    Angelika Kleine

    • Nicole Basel Antworten

      Liebe Frau Kleine,

      natürlich habe auch ich beim Wort „Sexshop“ noch ein zweites Mal gelesen. Aber: Ich verstehe Ihren Pitch nicht. Was hat der Sexshop mit Ihrem Geschäft zu tun? Ich lese, dass jeder, der aus Ihrem Geschäft kommt, ein Lächeln auf dem Gesicht hat. Ihr Elevator-Pitch muss erklären, WARUM das so ist?

      Er sollte enthalten:
      Was ist Ihre Zielgruppe? Für wen arbeiten Sie?
      Was ist Ihr Angebot? Was bieten Sie Ihrer Zielgruppe?
      Was machen Sie anders als Ihre Mitbewerber? Was ist an Ihrem Angebot einzigartig? Warum entscheiden sich Kunden für Ihr Unternehmen?
      Was Ist Ihre persönliche Motivation?

      Versuchen Sie es noch einmal?

      Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion,

      Nicole Basel

  • Wilhelm Hoffmann Antworten

    Wir die ifm, fördern die Optimierung und / oder Lösungen von technischen Abläufen durch das Abgebot von Sensoren, Systemkommunikation, Steuerungen und Ingenieurleistungen auf allen Märkten der Welt.

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr Hoffmann, vielen Dank für den Pitch.

      zumindest ich als Laie habe nicht richtig verstanden, was ifm tut. Unter „technischen Abläufen“ kann ich mir nichts vorstellen. Auch „Ingenieurleistungen“ können sehr vieles sein.

      Daher: Werden Sie konkret!

      Ich würde zum Beispiel gern wissen:

      Wer sind Ihre Kunden? (Und vielleicht: Warum kaufen die gerade bei Ihnen?)
      Haben Sie ein Anwendungsbeispiel. Am besten eines, das jeder kennt? Etwa: „Unsere Sensoren sorgen zum Beispiel dafür, dass das Wasser automatisch angeht, wenn man seine Hände unter den Hahn hält.“
      Was ist das Spezialgebiet von ifm, was kann das Unternehmen besser als andere?
      Ist ifm ein Konzern oder ein Familienunternehmen?
      Worauf sind Sie stolz?

      Je konkreter Sie werden, desto mehr Möglichkeiten geben Sie Ihrem Gegenüber Fragen zu stellen und Interesse zu zeigen.

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Reinhard Britten Antworten

    Elevator Pitches (Gespräch bei einem Investor oder Anzeige unter Finanzierungen)

    Unsere exklusiven Produkte sprechen alle Menschen, vom Kleinkind bis ins hohe Alter, an.
    Viele Menschen leiden unter plötzlichen Krämpfen, Herzrasen oder erschöpft sein.
    Aus medizinisch-wissenschaftlicher Literatur ist ersichtlich, dass viele Menschen Aufnahmeprobleme bei der Einnahme von Produkten haben.
    Es ist mir im Laufe meiner 30-jährigen Erfahrung in der Medizintechnik gelungen ein einzigartiges Verfahren zu entwickeln. Unsere Produkte werden transdermal, über die Haut aufgenommen, mit einer Wirkung von bis zu 100 %.
    Ich bin seit Jahren glücklich über die vielen positiven Erfahrungsberichte. Es ist mein Ziel möglichst vielen Menschen die Produkte zugänglich zu machen. Wir benötigen Tausende von Vertriebspartner, die diese Produkte an Endkunden bringen.
    Ich suche einen Investor, entweder passiv oder als Führungspersönlichkeit im Direktvertrieb MLM Multi-Level-Marketing. Gerne möchte ich Ihnen mehr Informationen geben und mich mit Ihnen im Detail unterhalten.

    Herzlichen Dank und Viele Grüße
    Reinhard Britten

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr Britten, danke für Ihren Pitch.

      Ein paar Verbesserungsvorschläge:

      – Ich erfahren nicht, was für „Produkte“ sie eigentlich herstellen/vertreiben. Nach dem ersten Satz könnten Sie auch Kleidung, Schmuck, Möbel verkaufen.
      – Wenn ich das richtig sehe, dann verkaufen Sie Magnesiumpräparate, korrekt? Dann würde ich das gleich am Anfang nennen: „Viele (wie viele eigentlich??) Menschen leidern unter Krämpfen, Herzrasen oder Erschöpfung. Da kann Magnesium helfen. Nur: Wenn man Magnesium schluckt, wird es vom Körper oft nicht richtig aufgenommen. Wir haben Produkte entwickelt, die transdermal, also über die Haut aufgenommen werden. Die Wirkung: XXX“)
      – Mir ist nicht ganz klar, was der aktuelle Status Ihres Unternehmens ist. Da könnten Sie mehr ins Detail gehen, vielleicht so: „Derzeit produzieren und vertreiben wir die Magnesiumcreme (? – ist es eine Creme?) mit XX Mitarbeitern. Aber die Resonanz der Kunden ist so positiv, dass wir wachsen wollen. Dafür suche ich Vertriebspartner…“
      – Generell gilt: Je konkreter, desto besser. Schreiben Sie also statt „30-jähriger Erfahrung in der Medizintechnik“, was sie konkret gemacht haben.

      Nehmen Sie einen zweiten Anlauf?

      Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion,

      Nicole Basel

  • Reinhard Britten Antworten

    Hallo Frau Basel,
    vielen Dank für konstruktives Feedback. Anbei sende ich Ihnen meinen 2. Versuch:

    Elevator Pitches (Gespräch bei einem Investor oder Anzeige unter Finanzierungen)

    Unsere exklusiven Magnesium- und Vitalstoff-Produkte sprechen alle Menschen an, vom Kleinkind bis ins hohe Alter.
    80 % aller Menschen leiden unter plötzlichen Krämpfen, Herzrasen oder erschöpft sein. Da kann Magnesium helfen. Nur: Wenn man Magnesium schluckt, wird es vom Körper oft nicht richtig aufgenommen.
    In über 30 Jahren forschen und entwickeln wir medizinische Geräte aus der Bio-Photonentechnik.
    Diese Technik nutzen wir in der Herstellung und wir haben Produkte entwickelt, die transdermal, also über die Haut aufgenommen werden, mit einer Wirkung: bis zu 100 %.
    Derzeit produzieren und vertreiben wir unsere Produkte als Spray und Gel, derzeit über 75 Vertriebspartner.
    Aber die Resonanz der Kunden ist so positiv, dass wir wachsen wollen. Dafür suche ich Vertriebspartner, die diese Produkte an Endkunden bringen.
    Ich suche einen Investor, entweder passiv oder als Führungspersönlichkeit im Direktvertrieb MLM Multi-Level-Marketing. Gerne möchte ich Ihnen mehr Informationen geben und mich mit Ihnen im Detail unterhalten.

    Viele Grüße
    Reinhard Britten

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr Britten,

      klasse, VIEL besser!

      Viele Grüße, Nicole Basel

  • Michael Paulus Antworten

    paulusresult GmbH: Wir arbeiten für größere Mittelständler, die unter starkem Konkurrenzdruck stehen. Wir finden mit unseren Kunden heraus was zu Mehrumsatz und Kundenwachstum führt. Dazu verknüpfen wir Kundenprioritäten intelligent mit finanziellen Kennziffern. Begleitend schaffen wir die notwendige Liquidität zur Finanzierung dieser Maßnahmen.

  • Nicole Basel Antworten

    Lieber Herr Paulus,

    danke für Ihren Pitch.

    Ich muss zugeben, ich habe einen Wissensvorsprung: Ich kenne Ihr Unternehmen. Aber würde ich es nicht kennen – ich könnte nur raten, dass Sie eine Unternehmensberatung führen. Das Wort „beraten“ oder „Berater“ muss also vorkommen, damit Ihr Gegenüber folgen kann.

    Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Pitch lebhafter, verständlicher, interessanter machen können.

    * Steigen Sie mit dem typischen Problem Ihrer Kunden ein, so können Sie Ihre Spezialsierung klar machen. Etwa so: Wir beraten größere Mittelständler, wie zum Beispiel XY. Die haben in der Regel ein Problem: Sie kennen ihre Kunden zu wenig. Sie wissen nicht, was die wollen, wofür sie Geld ausgeben würden […]

    * Ersetzen Sie komplizierte Substantive: was zu Mehrumsatz führt = wie sie mehr Umsatz machen / was zu Kundenwachstum führt = wie sie mehr Kunden gewinnen / Kundenprioritäten = was Kunden wünschen / finanzielle Kennziffern = ?? (was sind das genau für Kennziffern? Werden Sie konkret!)

    * Werden Sie persönlicher. Zum Beispiel: Was motiviert Sie an Ihrem Job? Wie sind Sie darauf gekommen, sich auf Kundenfeedback zu spezialsieren?

    * Der letzte Satz bleibt für mich unklar: Normalerweise schaffen etwa Banken oder Investoren Liquidität. Wie machen Sie das?

    Starten Sie noch einen Versuch? Ich würde mich freuen.

    Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Jan Menssen Antworten

    Hallo geschätztes Impulse-Team, hier das Ergebnis eurer Hausaufgabe:

    Als Galerist vertrete ich Künstlerinnen und Künstler. Mein Angebot spricht Menschen an, die sich an schönen Dingen erfreuen können. Dafür unterhalte ich einen Galerie- und Ausstellungsraum in Norderstedt, in dem eine ständig wechselnde Auswahl von Kunstwerken zu sehen ist.
    Wenn meine Kunden sich nicht sicher sind, wie sie ihre Privat- oder Geschäftsräume mit Kunst ausgestalten können, unterbreite ich Vorschläge in Form von Fotomontagen. Das wird als sehr hilfreiche Beratungsleistung empfunden.
    Zu meinem Fachangebot gehören auch die Herstellung edler Bilderrahmen sowie die vertrauensvolle Koordinierung konservierender und restaurativer Maßnahmen, wenn Kunstwerke schadhaft sind oder einfach nur gereinigt werden müssen.

    • Nicole Basel Antworten

      Lieber Herr Menssen,

      vielen Dank für Ihren Pitch. Der ist schon richtig gut.

      Ein paar Tipps, wie Sie noch an der Sprache feilen können, damit sie lebhafter und verständlicher wird.
      – Werden Sie konkreter: Was sind „schöne Dinge“? Gemälde? Skulpturen? Und: Wer sind Ihre Kunden? In welcher Preisklasse sind Sie unterwegs?
      – Streichen Sie Wörter, die Sie mündlich nicht verwenden würden. Statt „ich unterhalte einen Ausstellungsraum“ – „ich habe einen Ausstellungsraum“. Statt „ich unterbreite ihnen Vorschläge von Form von Fotomontagen. Das wird als sehr hilfreiche Beratungsleistung empfunden.“ – „Ich montiere per Photoshop Kunstwerke in Fotos von den Räumen meiner Kunden. Das kommt super an, weil die Käufer sich so vorstellen können, wie die Kunst bei ihnen Zuhause aussehen wird.“
      – Formulieren Sie aktiv. Statt „in dem eine ständig wechselnde Auswahl von Kunstwerken zu sehen ist“ – „Dort zeige ich Kunstwerke – jeden Monat andere.“ Statt „vertrauensvolle Koordinierung konservierender und restaurativer Maßnahme“ – „Ich arbeite außerdem mit Restauratoren zusammen, so dass meine Kunden alles aus einer Hand bekommen. Ist ihre Kunst beschädigt oder verschmutzt, dann habe ich den richtigen Experten parat, der sie reparieren oder reinigen kann.“

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen, Ihren Pitch noch zu perfektionieren.

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Jan Menssen Antworten

    Hallo Frau Basel,
    da sieht man mal wieder, wie die Profis kochen… auf den Punkt! DANKE für diese sehr konstruktive Kritik! Danke auch für den ganzen E-Storytelling-Workshop – tolle Anregungen dabei!
    Grüße, Jan Menssen

  • Jan Menssen Antworten

    Liebe Frau Basel,
    auf Basis Ihrer Anregungen habe ich nun nochmal nachgebessert:
    „Ich verkaufe in meiner Galerie in Norderstedt Bilder und plastisch geschaffene Werke. Besonders gut kommen die geschichtenerzählenden Malereien von Katja Saposhkov oder die geometrisch-konstruktiven Kompositionen von Karsten Hein an. Meine Galeriebesucher finden aber auch die einzigartigen, witzig-schrägen Kunstobjekte des Hamburgers GEORGE klasse!
    Auf die Frage von Kunden, welche Stilrichtung die richtige für sie ist, montiere ich per Photoshop Kunstwerke in die Fotos ihrer Räume. Das kommt super an, weil sie sich dann viel besser vorstellen können, wie das eine oder andere Werk bei ihnen aussehen wird.
    Neben meinem Angebot an Kunst, fertige ich auch edle Bilderrahmen an. Zusätzlich arbeite ich mit Experten für die Restaurierung von beschädigten Kunstwerken zusammen. Dadurch können meine Kunden bei mir alles aus einer Hand bekommen.“
    Wie finden Sie diese Fassung?
    Herzlichst, Jan Menssen

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr Menssen – das finde ich viel besser. Toll.

      Herzliche Grüße aus der Redaktion, Nicole Basel

  • Kirsten Ewert Antworten

    Hallo Impulse Team,
    erstmal einen Daumen hoch für Euch und Dank für diesen freebie. Ihr seid super!
    Bevor ich zu meiner Hausaufgabe komme hier kurze Info über meine Aktivitäten : The CUBE = Kleines Ladengeschäft in einer Kleinstadt vor den Toren Hamburgs . Jetzt mein Pitch :
    Kreativität trifft hier auf Leidenschaft & schöpferische Geister . Wir bieten 100% Handgefertigtes & mehr als 1001 Idee, decken alles ab was die DIY – Szene zu bieten hat. Was Du nicht findest kannst Du bei uns fertigen lassen & ganz nebenbei Deine eigene Kreativität entdecken. Egal was Du suchst, wenn Du etwas von einer Person gefertigtes kaufst, kaufst Du nicht nur die Sache sondern auch genau diesen Prozess des Schaffens. Bei jedem Artikel spürst Du die Leidenschaft des sich ausprobieren, Freude & Frustration gekrönt von Erfolgen. SO entstehen unsere Unikate, so einzigartig wie DU. Und genau diese Leidenschaft zum handgemachten Produkt ist oft mehr Wert als die Sache selbst. Das macht uns so Besonders denn so schön kann kaufen & schenken mit uns sein. Komm rein und finde es selber heraus. See you soon at the CUBE – Dein kleiner Würfel

    • Nicole Basel Antworten

      Liebe Kirsten Ewert,

      danke für das Lob und danke für den Pitch.

      Hier mein Feedback.

      Ich würde den Pitch weniger werblich formulieren. Formulieren Sie den Pitch so, dass Sie ihn wirklich auch etwa auf einem Branchentreffen genau so sagen würden. Denn nur, wenn Sie ihn im Alltag auch anwenden, bringt er ihnen etwas. Vielleicht ersetzen Sie das Du (was ja immer voraussetzt, dass mein Gegenüber ein Kunde ist) durch „unsere Kunden“. Vielleicht so: Unsere Kunden lieben den Laden, weil sie Unikate kaufen. Weil sie nicht nur eine Kette oder einen Pullover kaufen – sondern auch die Geschichte dahinter. Sie wissen auch, wie dieser entstanden ist, wer ihn gestrickt hat, wie viel Arbeit darin steckt.

      Am Anfang müssen Sie das Geschäftsmodell erklären. Das musste ich nämlich erraten. Vielleicht so: In meinem Laden können Do-it-yourself-Fans Regalplatz mieten und dort ihre handgefertigten Produkte verkaufen. Wie Dawanda – nur zu Anfassen.

      Wollen Sie nochmal an Ihrem Pitch feilen?

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Anonymous Antworten

    Moin Frau Basel ,
    danke für die Anregungen und ja ich versuche es gern noch einmal.
    Ganz lieben Gruß
    Kirsten

  • Klaus Felgenhauer Antworten

    Ob ich zwei Versuche machen darf? Ich schau einfach mal, was passiert …

    Elevator Pitch 1:
    Als ich mit dem Lagermeister beim Bier zusammen saß und mir am nächsten Tag seine Kartei zeigen ließ, merkte ich: Der Mann weiß, was in seinem Lager vorgeht. Und ich brachte seine Karteikarte fast deckungsgleich auf den Bildschirm. Er und sein Team standen auf meiner Seite, verteidigten mein Warenwirtschaftssystem. Und ich lernte: Wenn ich dem Anwender gebe, was er wirklich braucht, ihm zuhöre, ihm Vertrautes lasse, dann wird meine Software angenommen und lange Zeit benutzt.

    Elevator Pitch 2:
    Ich staune immer wieder wie sehr mein Hobby, das Segeln, meiner Arbeit mit Projektteams gleicht. Ich bin der Skipper, ich achte die Wünsche meiner Gäste, aber der Weg zum Zielhafen, zur Deadline, ist meine Verantwortung. Ich weiß um die Gefahren, die dem Schiff oder dem Projekt drohen, und ich navigiere präzise, so präzise wie beim Programmieren. Und wenn der Motor streikt, dann muss ich auch da wissen, wo ich zu schrauben hab, wie im Projekt, bei dem ich das Team, den Motor, immer wieder motiviere.

    • Nicole Basel Antworten

      Lieber Herr Felgenhauer,

      danke für Ihre Pitches. Ich habe bei beiden dasselbe Problem: Sie sagen mir nicht, was Sie machen. Ein Pitch ist aber kein Quiz ;-).

      Ich verstehe Ihren Ansatz, kreativ sein zu wollen. Aber bei einem Elevator-Pitch geht es erst einmal darum, in kurzer Zeit auf den Punkt zu bringen, was man macht. Sind Sie EDV-Berater? Was machen Sie genau? Was können Sie besser als andere? Wer sind Ihre Kunden? Warum entscheiden sich Ihre Kunden für Sie?

      Erst wenn Sie die Hauptinfos parat haben, können Sie mit Kreativität an den Feinschliff gehen.

      Machen Sie noch einen Versuch?

      Mit herzlichem Gruß,

      Nicole Basel

  • Michael Paulus Antworten

    Hallo Frau Basel, super, super. 10 von 10 Punkten für diesen Service. Hier Versuch 2:

    paulusresult GmbH: Ist ein Kunde begeistert, empfiehlt er sie weiter. Wissen Sie welche ihrer vielen Projekte dazu führen, dass Ihre Kunden mehr kaufen und sie weiterempfehlen? Von uns bekommen Sie eine Methode, mit der sie selbst die richtigen Themen nach vorne bringen können. Und weil solche Projekte meistens Geld kosten, können wir mit einem Kostenprojekt dafür sorgen, dass Sie das Geld dafür gleich selbst verdienen. Da wir nicht nur beraten, sondern auf Erfolgsbasis umsetzen heißt unser Unternehmen paulusresult.

    • Nicole Basel Antworten

      Hallo Herr Paulus,

      ein großer Schritt nach vorne! Zwei Aussagen bleiben noch verschwurbelt. Was ist ein „Kostenprojekt“? Und: Was meinen Sie mit „auf Erfolgsbasis umsetzen“? Können Sie beschreiben, was damit konkret gemeint ist?

      Herzliche Grüße, Nicole Basel

  • Mareike Fuisz Antworten

    Schönen guten Tag,
    Danke für dieses Übungsfeld! Ich brauche einen Online-Elevator Pitch für meinen Online-Kongress, die Anrede ist mit „Du“:
    Schönen guten Tag, ich bin Mareike Fuisz, eine sehr glückliche Mutter einer Tochter mit Down Syndrom. Nach der Geburt war ich jedoch zunächst gar nicht glücklich mit der Diagnose. Ich war verzweifelt und hatte den Kopf voller Fragen. Mir hat geholfen, zu erleben, wie das Leben mit Down Syndrom wirklich aussehen kann. Darum mache ich diesen Kongress: „Down Syndrom. Leicht.er.leben.“ Ich möchte Deine Fragen beantworten und Dir zeigen, wieviel Liebe und Leichtigkeit damit einhergehen kann.

    Danke schön für Ihr Feedback!

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