Ein Algorithmus, der auf Knopfdruck den passenden Bewerber liefert? Klingt nach einem Traum für viele Arbeitgeber. Die App Instaffo verbindet auf Grundlage von Big Data und Künstlicher Intelligenz und Big Data Arbeitgeber und Bewerber miteinander. Doch kann Jobvermittlung ohne persönlichen Austausch und individuelle Beratung gelingen? Wer wird den Kampf um Kunden gewinnen? Zum Duell treten an: Instaffo-CEO Christoph Zöller und Ingrid Hofmann, geschäftsführende Alleingesellschafterin von I.K.Hofmann

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN:

Diese beiden streiten über die Zukunft im Recruiting-Markt:

  • Co-Gründer + CEO von Instaffo, verantwortlich für operativen Auf- und Ausbau
  • gründete Instaffo 2014 zusammen mit Daniel Schäfer und brachte das Start-up 2017 auf den Markt
  • war zuvor Prokurist/Vorstandsassistent bei der invenio Group AG
  • 2013 bis 2015 Geschäftsführer bei Jahnke & Zöller GbR
  • studierte bis 2015 Business Administration and Management (B.A.) in Mannheim
  • gründete 1985 I.K. Hofmann und ist heute geschäftsführende Alleingesellschafterin
  • war Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin des Zeitarbeitsunternehmens GFP in Nürnberg
  • ist ausgebildete Kauffrau im Groß- und Außenhandel eines Blumenimportbetriebs
  • engagiert sich beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Um was streiten die sich eigentlich?

Fachkräftemangel ist ein Problem, das zurzeit viele Arbeitgeber beschäftigt. Das Start-up Instaffo bietet mit einer Reverse-Recruiting-Plattform eine ganz neue Lösung. Kandidaten geben an, wo ihre Qualifikationen liegen, und Firmen, was genau sie suchen. Das System wertet die Informationen mithilfe künstlicher Intelligenz aus und stellt Übereinstimmungen fest. Über diese Matches werden Kandidat und Firma dann benachrichtigt. Durch diesen automatisierten Prozess will Instaffo den Recruitingprozess beschleunigen und für eine höhere Trefferquote sorgen, als bei herkömmlichen Personaldienstleistern. Außerdem argumentiert das Unternehmen mit einer besonders kostengünstigen Form des Recruitings. Doch kann eine App das persönliche Gespräch und die Erfahrung eines geschulten Arbeitsvermittlers ersetzen?

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