Eine Krankenversicherung abschließen, ohne dabei vom Sofa aufzustehen? Das Start-up Ottonova will das ermöglichen, indem es seinen Service komplett digital anbietet. Die Ergo-Gruppe setzt dagegen nach wie vor stark auf eine persönliche Beratung zur privaten Krankenversicherung. Wer hat die Nase vorn? Zum Duell treten an: Christian Molt aus dem Vorstand des Ergo-Konzerns und Roman Rittweger, Gründer und Vorstand von Ottonova.

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN:

Diese beiden streiten über die Zukunft im Markt der privaten Krankenversicherungen:

  • Gründer und Vorstand von Ottonova
  • gründete den rein digitalen Versicherer im Jahr 2015. Seit 2017 verkauft Ottonova seine Versicherungen
  • ist studierter Mediziner
  • gehört seit April 2018 dem Vorstand des Ergo-Konzerns an
  • ist bei Ergo verantwortlich für Kunden- und Vertriebsservice
  • arbeitete zuvor fast zwanzig Jahre für verschiedene Bereiche des Versicherers Allianz
  • ist Diplom-Wirtschaftsmathematiker und hat einen Master of Applied Mathematics

Um was streiten die sich eigentlich?

Die meisten privaten Krankenversicherer sind seit Jahrzehnten am Markt. Ottonova ist seit den 1990er Jahren die erste Neugründung unter diesen Versicherern. Für den Abschluss einer Versicherung entscheiden sich Kunden meist für ein Leben lang – denn je älter ein Kunde, desto teurer kann ein Wechsel werden. Ottonova bietet seinen Service komplett digital an und will damit gerade jüngere Kunden erreichen – beim Ergo-Konzern nutzen die meisten Kunden nach wie vor den persönlichen Service. Kann die private Krankenversicherung per Klick im Netz den etablierten Versicherer schlagen?

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