Was ist eine Landingpage? Definition + Beispiele

Ausverkauft dank einer überzeugenden Landingpage. Credit: winhorse/Getty Images

Wer online Kunden gewinnen will, sollte einen speziellen Typ Website einsetzen, der sich fürs Verkaufen besonders gut eignet: die Landingpage. Was Landingspages von anderen Websites unterscheidet und worauf es beim Erstellen ankommt.

Manche Fragen werden mir immer wieder gestellt. Zum Beispiel die, was der Unterschied zwischen einer Unternehmenswebsite und einer Landingpage ist.

Die Frage ist eigentlich falsch gestellt: Denn auch eine Landingpage ist eine Website eines Unternehmens. Aber eine besondere.

Landingpage – eine Definition

Eine Landingpage ist eine Website, die EIN bestimmtes Ziel verfolgt. Zum Beispiel Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, ein Produkt zu verkaufen oder Besucher für ein Event zu gewinnen.

Die Landingpage ist in der Regel nicht über die Navigation der Unternehmenswebsite erreichbar; Besucher stoßen etwa durch Anzeigen, über die Google-Suche oder Links in Newslettern auf sie. Deswegen der Name Landingpage: Die Leute sind irgendwie im Netz unterwegs und „landen“ dann auf der Landingpage.

Beispiele: Dies sind Landingpages von impulse

Verkaufsseite für den Onlinekurs „Websitetexte, die verkaufen“

Download „Mitarbeitergespräche führen“

Verkaufsseite für die impulse-Unternehmerreise ins Silicon Valley

Anmeldeseite für unseren Service „Gesetzeslotse“

Der Vorteil von Landingpages im Vergleich zu einer „normalen“ Unternehmenswebsite: Sie haben (wenn sie gut gemacht sind) eine höhere Conversion Rate. Das bedeutet: Ein hoher Prozentsatz derer, die auf die Landingpage kommen, melden sich zum Newsletter an, buchen einen Kurs oder eine Reise.



Warum gewinnt man über Landingpages mehr Kunden?

Das hat drei Gründe:

  1. Landingpages sind ideale Linkziele für gezieltes Marketing: Zum Beispiel über Facebook-Anzeigen (bei denen die Zielgruppe genau definiert sind), Banneranzeigen oder Newsletter lassen sich zielgerichtet Besucher auf die Landingpage ziehen, die mutmaßlich ein Interesse an dem dort vorgestellten Angebot haben.
  2. Landingpages sind genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten. Beispiel: Eine Gärtnerei bietet Grabpflege an und verkauft auch Blumendekoration für Hochzeiten. Beide Zielgruppen haben unterschiedlichen Wünsche, unterschiedliche Sorgen, unterschiedliche Fragen. Auch die Sprache, mit der man die beiden Kundengruppen ansprechen möchte, wird sich unterscheiden. Über Landingpages für jede Zielgruppe ist das möglich. So bekommen die Besucher genau das, was sie suchen.
  3. Landingpages verzichten auf alles, was ablenkt: Landingpages sind übersichtlich gestaltet, etwa mit Bulletpoints. Der Nutzer muss keine Entscheidung treffen, es wird ihm in der Regel nur ein nächster Schritt angeboten. So bringen sie den Besucher wie auf Schienen dazu, den nächsten Schritt zu gehen.

Diese Elemente bauen wir bei impulse auf jeder Landingpage ein

  1. Das Logo von impulse. Klar: Der Absender der Seite sollte immer deutlich werden.
  2. Eine Überschrift, die dem Besucher einen Nutzen verspricht: Die Überschrift ist der wichtigste Text jeder Landingpage. Sie muss genau ins Schwarze treffen.
  3. Ein Text, der den Besucher bei seinem Wunsch oder seinem Problem abholt: Der Websitebesucher sollte denken: „Gut, dass ich hier gelandet bin. Die haben meine Situation verstanden und können mir helfen.“ Deswegen geht es auf unseren Landingpages zunächst weniger um das Produkt, sondern um das Problem, das es löst.
  4. Eine genaue Beschreibung des Angebots und der Vorteile, die der Nutzer davon hat.
  5. Icons: In der Regel illustrieren wir die Vorteile des Angebots mit Icons.
  6. Ein Call-to-Action, also ein Handlungsaufruf: Wir sagen dem Websitebesucher genau, was er jetzt tun soll.
  7. Buttons: Um den nächsten Schritt zu gehen, muss der Websitebesucher immer auf einen Button klicken, der groß und farblich auffällig gestaltet ist.
  8. Kaufbeschleuniger (auch Trust-Elemente genannt): Kundenstimmen (ganz wichtig!), Zertifikate, Bewertungen, Garantien. Sprich: Alles, was das Vertrauen in das Angebot stärkt.

Was wir auf Landingpages vermeiden

  • Navigationsmenü: Wir wollen, dass der Websitebesucher den nächsten Schritt geht – und nicht in der Navigation nach etwas Anderem sucht.
  • Überflüssige Informationen, Auswahl zwischen verschiedenen Angeboten. Wir wollen es dem Websitebesucher so leicht wie möglich machen. Er soll sich nicht erst groß entscheiden müssen, sondern eine passende Lösung präsentiert bekommen.
  • Social-Media-Buttons: Wir verzichten lieber auf Social-Media-Interaktion, um nicht vom eigentlichen Ziel der Seite abzulenken. Vorteil: Man muss sich auch um die Datenschutzprobleme, die mit Social-Media-Buttons verknüpft sind, nicht kümmern.

Nicht vergessen: Traffic analysieren!

Landingpages sind ganz entscheidend, wenn man online verkaufen will. Es lohnt sich daher genau auszuwerten, wie gut die Seite funktioniert, also: Wie viele Leute kommen auf die Seite? Wie lange bleiben sie im Durchschnitt? Wie viele davon kaufen am Ende auch? Nur wenn man genau weiß, wie sich die Websitebesucher auf der Landingpage verhalten, kann man die Seite zielgerichtet verbessern.

Das war meine Antwort auf die Frage: Was ist eigentlich eine Landingpage?

Gibt es eine Frage rund um die Themen Texten und Online-Marketing, auf die Sie schon immer eine Antwort haben wollten?

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Kommentare (2)

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