© Ulla Deventer

15:00 Uhr - Jetzt sind Sie dran!

»Welcher Spezialisierungstyp sind Sie? Wie Sie eigene Stärken entdecken und Kundenengpässe finden«

Ob Flüssiglogistik, Massivhausbau oder Designradios: Unternehmer können mit den verschiedensten Spezialisierungen erfolgreich sein und überdurchschnittlich stark wachsen. Auch wenn die Geschäftsmodelle unterschiedlich sein mögen, die grundlegenden Wachstumsrezepte sind für alle Firmen gleich. Stephan Kowalski, Experte für Visioning und Strategie an der impulse-Akademie, arbeitet die Gemeinsamkeiten der Erfolgsbeispiele heraus und entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmern einen Leitfaden, den diese selbst anwenden können: Wie findet man seine Zielgruppe und bereitet den Dialog mit ihr vor? Ist die angepeilte Kundengruppe zu groß, verzettelt sich das Unternehmen mit zu vielen Produkten? Was ist der konkrete nächste Schritt zur Spezialisierung? Stephan Kowalski gibt eine leicht verständliche Einführung in die Methodik der Wachstumsstrategien, die Unternehmer in ihrer eigenen Firma umsetzen können.
 

Vita Stephan Kowalski »

Stephan Kowalski, 48 Jahre, gründete im Jahr 2000 das Geschäftsreisebüro BTO24, für dessen Konzept er 2001 ausgezeichnet wurde. Nach jahrelanger Erfahrung und weiteren Projekten in der Reiseindustrie konzentriert sich Stephan Kowalski als Berater auf die Bereiche Strategieberatung und Visioning für mittelständische Unternehmen. Sein besonderes Interesse gilt Unternehmen in der Größenordnung von 20 - 100 Mitarbeitern, die Unterstützung im Wachstum benötigen. Im Februar 2015 hat er mit Dr. Nikolaus Förster, Inhaber von impulse, die impulse Akademie gegründet. Dort leitet er die Kurse zum Thema Spezialisierung und zur Methode Visioning. Er ist zertifizierter Strategiecoach der EKS-Akademie.

Drei Fragen an Stephan Kowalski

Was ist das Wachstumsrezept für Ihr Unternehmen?
Sich immer wieder die folgende Frage stellen: Welche Probleme von welchen Kunden kann ich am besten lösen? Mein Rezept für Wachstum ist es, vom Produktanbieter zum Problemlöser zu werden.

Was halten Sie für den größten unternehmerischen Fehler, der beim Thema Wachstum gemacht wird?
Der größte Fehler ist nach meiner Meinung die Verallgemeinerung von Zielgruppen und deren Bedürfnissen. Wenn die Produkte bzw. Dienstleistungen, die ich anbiete, zu allgemein gehalten sind und auf vielen Kunden gleichzeitig zutreffen, mache ich es niemanden wirklich recht und bin schnell austauschbar.

Was würden Sie jungen Gründern raten, die schnell wachsen wollen?
Immer wieder die Meinung der Kunden einholen und ständig im Dialog mit seiner Zielgruppe bleiben. Nur so stellen sie sicher, dass ihr Angebot einen möglichst großen Nutzen stiftet.Und der Anfang kann garnicht klein genug sein. Auch ein Mammutbaum ist aus einem winzigen Samen entstanden.